Bericht: Kriegsgefallene Familienangehörige

         Beschreibung: Familienmitglieder die in den Kriegen seit 1870 gefallen sind.


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# Nachname, Taufnamen Geburtsdatum Geburtsort Gefallen (Killed in Action): Datum Gefallen (Killed in Action): Ort Gefallen (Killed in Action)
51 Schmitt, Heinrich (KIA)  04 Nov 1911  Albach, Kreis Gießen, Hessen, GER   17 Dez 1944  Witebsk, Wizebskaja Woblasz, Weißrussland   Unteroffizier Heinrich Schmitt wird seit dem 17. Dezember 1944 im Bereich Witebsk, Belarus vermißt. Er wurde noch nicht auf einen Soldatenfriedhof überführt. 
52 Schuster, Ernst (KIA)  4 Jan 1893  Großseifen, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   Dez 1917  WW1, Westfront   Leutnant Ernst Schuster diente in der Pionierkompanie 225 und wurde im April 1916 leicht verwundet, im März 1917 erneut leicht verwundet und ist im Dezember 1917 im Westen gefallen. Er war Inhaber des EK II. und I. 
53 Schürg, Artur (KIA)  1 Dez 1923  Schneidmühle, Nister, Hachenburg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   31 Dez 1943  Soldatenfriedhof Bystrijewka, Orscha, Wizebskaja Woblasz, Weißrussland   Gefreiter Artur Sch?rg ist am 31.12.1943 in Kasaunowa, Belarus gefallen. Sein Gebeine befinden sich noch in Bystrijewka/Orscha, Belarus und sind noch nicht auf einen Soldatenfriedhof überführt worden. 
54 Schürg, Gerhard (KIA)  2 Feb 1922  Schneidmühle, Nister, Hachenburg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   27 Jun 1944  Bobruisk, Mahiljou Woblasz, Weißrussland   Gefreiter Gerhard Schürg wird seit dem 27. Juni 1944 in Bobruisk, Belarus vermisst. Seine Gebeine wurden noch nicht auf einen Soldadtenfriedhof überführt. 
55 Schürg, Hermann (KIA)  22 Aug 1906  Stockhausen, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   9 Okt 1945  Buglose, Aquitaine, Frankreich   Obergefreiter Hermann Schürg war Angehöriger der Flak-Artillerie, hat im Osten und Westen gekämpft und kam 1945 in amerikanische Gefangenschaft, in der er am 9. Oktober 1945 in Buglose/Frankreich starb.
Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Berneuil (Frankreich).
Endgrablage: Block 6, Reihe 12, Grab 509  
56 Schürg, Hermann Ernst (KIA)  11 Apr 1910  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   12 Okt 1941  Gießen, Kreis Gießen, Hessen, GER   Untersturmführer (Leutnant) Hermann Ernst Schürg wurde bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges zur Wehrmacht eingezogen und am 8.9.1941 an der Ostfront schwer verwundet. Er erlag seinen Verwundungen am 12.10.1941 in der Klinik zu Gießen. Die Leiche wurde nach Marienberg überführt und unter großer Beteiligung der Bevölkerung auf dem Marienberger Friedhof beigesetzt. Er besaß das EK II. und I., das Verwundetenabzeichen in Silber und noch andere Auszeichnungen. 
57 Schürg, Wilhelm (KIA)  10 Jul 1916  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   28 Feb 1945  Büdesheim, Eifel, Rheinland-Pfalz, GER   Unteroffizier Wilhelm Schürg wurde 1941 zur Wehrmacht eingezogen und hat im Westen in einer Nachrichtenstaffel gekämpft, wo er am 28.2.1945 bei Büdesheim in der Nähe von Prüm (Eifel) fiel. Besaß das EK II. Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Daleiden (Bundesrepublik Deutschland).
Endgrablage: Block C Grab 2171
 
58 Schäfer, Theodor Wilhelm (KIA)  6 Feb 1911  Rennerod, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   1944  WW2, Ostfront   Obergefreiter Wilhelm Theodor Schäfer hat an der Ostfront gekämpft und wird seit 1944 vermißt. 
59 Simon, Ilee George (KIA)  19 Aug 1912  Roosevelt, Kimble Co, Texas, USA   26 Aug 1944  Frankreich   PFC Lee George diente im 314. Infanterieregiment der 79. Division, einer Vorhutdivision unter dem Kommando von General George Patton. Sie gehörten zu den ersten Divisionen, die eine Brücke über den Rhein eroberten.
PFC Lee George Simon wurde mit dem Bronze Star und dem Purple Heart ausgezeichnet. 
60 Steup, Alexander Lothar (KIA)  17 Jan 1880  Köln, NRW, GER   14 Feb 1916  Dünaburg (heute Daugavpils), Lettland   Landsturmmann Alexander Lothar Steup diente in der 3. Kompanie des Landwehr-Infanterie-Regiments 349.
Das das Ldw.-Inf.-Rgt. Nr. 349 entstand um 1915 aus dem Ldw.-Ers.-Inf.-Rgt. Nr.4, bestehend aus den Landwehr-Brigade-Ersatz-Bataillonen Nr. 29, 30 und 41. Im Dezember 1915 war das Regiment an den Kämpfen um Dünaburg (heute Daugavpils, Lettland) beteiligt.

Am 3. Dezember 1915 wird er in den Verlustlisten als "in Gefangenschaft" geführt, und am 14. Februar 1916 wird in Köln seine Todesanzeige veröffentlicht. 
61 Steup, Anna (KIA)  01 Mai 1899  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   16 Dez 1944  Siegen, Kreis Siegen-Wittgenstein, NRW, GER   Anna Pfeiffer kam zusammen mit ihrem Schwager Fritz und ihrer Schwägerin Franziska bei einem Bombenangriff auf Siegen ums Leben.

Am Samstag, dem 16. Dezember 1944 kam es zum ersten schweren Bombenangriff auf Siegen. Um 14:45 Uhr wurde Fliegeralarm ausgelöst, doch da der Klang der Sirenen für die Bevölkerung im mittlerweile sechsten Kriegsjahr schon längst Teil des Alltags war und die alliierten Bomberverbände Siegen bisher verschont hatten, versäumten viele es zunächst, Schutz zu suchen. Als um 14:53 Uhr jedoch akute Luftgefahr vermeldet wurde, bestand kein Zweifel mehr, dass ein Angriff bevorstand. Kurz nach 15 Uhr war der englische Verband aus 92 viermotorigen Bombern vom Typ Lancaster über Siegen und lud seine Bomben ab. Das Bombardement dauerte nur wenige Minuten, verursachte jedoch enorme Schäden in der bislang weitgehend unzerstörten Stadt. Der Angriff forderte 348 Menschenleben. 
62 Steup, August jun (KIA)      8 Jun 1915  WW1   Grenadier August Steup diente im Garde-Grenadier-Regiment 2 und ist am 8. Juni 1915 gefallen. 
63 Steup, Christel (KIA)  10 Aug 1933    21 Feb 1945  Soldatenfriedhof, Huckarde, Dortmund, NRW, GER   Christel Steup ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dortmund-Huckarde-Kommunalfriedhof.

Endgrablage: Block 20 Grab 103B
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In den frühen Morgenstunden des 21.02.1945 unternahm das britische Bomber Command einen schweren Flächenangriff auf Dortmund sowie Angriffe auf zwei Hydrierwerke im Raum Duisburg. 
64 Steup, Emil (KIA)  17 Aug 1922  Kirburg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   6 Dez 1943  Andrussow, Russland   Gefreiter Emil Steup (Erkennungsmarke 5677) hat in der 14. Kompanie des Grenadier-Regiments 545 an der Ostfront gekämpft und ist am 06. Dezember 1943 bei Andrussow mit Verletzungen an Kopf und Brust gefallen.

Er ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte in Kirowograd - Sammelfriedhof (Ukraine) überführt worden.
Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofs verzeichnet. 
65 Steup, Ernst (KIA)  8 Mai 1914  Homberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   13 Apr 1944  Novgorod-Podberezie, Oblast Novgorod, Russland   Oberleutnant Ernst Steup war Inhaber des EK II und I., des Infanterie-Sturmabzeichens und der Ostmedaille und ist am 13. April 1944 im Osten bei Podberesje am Ostrowo-See gefallen.

Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sebesh.
Endgrablage: Block 3 - unter den Unbekannten.
 
66 Steup, Ernst (KIA)  5 Mrz 1920  Wissen a.d. Sieg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   13 Jun 1943  WW2, Ostfront   Obergefreiter Ernst Steup (Erkennungsmarke 356) kämpfte in der 10. Kompanie des Gebirgsjägerregiments 13 der 4. Gebirgsdivision und ist am 13. Juni 1943 bei Wassiljewka durch ein Infanteriegeschoß in der Lunge gefallen. 
67 Steup, Ernst Hugo (KIA)  12 Jun 1914  Stockhausen, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   12 Sep 1941  WW2, Ostfront   Gefreiter Ernst Hugo Steup (Erkennungsmarke 312) kämpfte in der 2. Kompanie des Maschinengewehrbataillons 10 an der Ostfront vor Leningrad (St. Petersburg). Dort fiel er am 12.9.1941 im Alter von 27 Jahren.
Nach den vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch in Gostilizy kurz vor St. Petersburg und wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

Auf seiner Stammkarte ist folgendes vermerkt: "Grablage 800m nordwestlich Kirche an Wegegabelung" 
68 Steup, Erwin (KIA)  9 Jan 1923  Bach, Nisterau, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   1 Jan 1945  Klaipėda (ehem. Memel), Klaipėda, Litauen   Obergefreiter Erwin Steup wurde im Frühjahr 1941 zur Wehrmacht eingezogen und hat als Artillerist bei der schweren Artillerie (Fuhrpark) im Osten gekämpft, zuletzt bei Memel; seit dem 23. Januar 1945 wird er vermißt.
In dem Gedenkbuch des Friedhofes Kaunas sind der Name und die persönlichen Daten von ihm verzeichnet. 
69 Steup, Erwin (KIA)  3 Mai 1913  Smieskowo, Posen, Deutsches Reich   2 Jan 1942    Gefreiter Erwin Steup (Erkennungsmarke -785-) kämpfte in der 1. Kompanie des Schützen-Regiments 3 der 3. Panzer-Division und ist am 2. Januar 1942 im Alter von 29 Jahren gefallen. Sein Grab befindet sich in Droskovo, Oblast Orjol, Russland.
Er ist noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt worden. 
70 Steup, Ferdinand Christian (KIA)  24 Sep 1843  Daaden, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   18 Aug 1870  St. Privat, Lothringen, Frankreich   Unteroffizier Ferdinand Christian Steup diente in der 12. Companie im 1. Garde-Regiment zu Fuß und ist am 18. August 1870 im Gefecht bei St. Privat la Montagne durch einen Kopfschuß gefallen. 
71 Steup, Ferdinand Willem George Eduard (KIA)  27 Jan 1886  Ambarawa, Central-Java, Indonesien   2 Jan 1945  Tjimahi, Bandung, West-Java, Indonesien   Tjimahi, Centraal Hospitaal 
72 Steup, Friedolin (KIA)  11 Dez 1908  Erbach, Nistertal, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   1 Dez 1943  Russland   Soldat Friedolin Steup wird seit 01.Dezember 1943 vermisst. Im Gedenkbuch des Friedhofes Sologubowka-St.Petersburg - Sammelfrdh. sind die persönlichen Daten von Friedolin Steup verzeichnet. 
73 Steup, Gerda (KIA)  21 Nov 1936  Dorstfeld, Dortmund, NRW, GER   21 Feb 1945  Soldatenfriedhof, Huckarde, Dortmund, NRW, GER   Gerda Steup ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dortmund-Huckarde-Kommunalfriedhof.

Endgrablage: Block 20 Grab 105B
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In den frühen Morgenstunden des 21.02.1945 unternahm das britische Bomber Command einen schweren Flächenangriff auf Dortmund sowie Angriffe auf zwei Hydrierwerke im Raum Duisburg. 
74 Steup, Gerhard Wilhelm (KIA)  28 Mrz 1790  Großseifen, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   18 Jun 1815  Waterloo, Wallonien, Belgien   Der Unterjäger Gerhard Wilhelm Steup starb, nach den Verlustlisten des Regiments Oranien-Nassau, am 18. Juni 1815 an den Folgen einer in der Schlacht bei Waterloo erlittenen Verwundung. Sein Name ist auf dem Waterloo-Denkmal in Wiesbaden verzeichnet. 
75 Steup, Heinrich (KIA)  1 Apr 1884  Großseifen, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   28 Mai 1915  Przemy?l, Karpatenvorland, Polen   Ersatzreservist Heinrich Steup diente in der 10.Kompanie des Infanterie-Regiment 118. Nach schwerer Verwundung durch einen Kopfschuß am 24. Mai 1915 ist er am 28. Mai 1915 im Feldlazarett 1 gestorben. 
76 Steup, Heinrich (KIA)  23 Jun 1893  Vormholz, Herbede, Witten, Kreis Ennepe-Ruhr, NRW, GER   11 Okt 1914  Arras, Nord-Pas-de-Calais, Frankreich   Füsilier Herman Steup diente im 4. Garderegiment zu Fuß. 
77 Steup, Heinrich (KIA)  16 Mai 1923  Höhn, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   10 Okt 1943  WW2, Ostfront   Gefreiter Heinrich Steup wurde 1941 zur Wehrmacht eingezogen und hat als Grenadier in einem Infanterie-Regiment im Mittelabschnitt in Rußland gekämpft. Er wird dort seit 10. Oktober 1943 vermißt.  
78 Steup, Heinz Hermann (KIA)  23 Apr 1925  Bach, Nisterau, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   17 Nov 1944  Müntz, Titz, Kreis Düren, NRW, GER   Wurde 1943 zum R.A.D. (Reichsarbeitsdienst) eingezogen und anschließend als Grenadier in ein Infanterie-Regiment eingestellt. Starb am 17. November 1944 in Müntz bei Jülich auf dem westlichen Kriegsschauplatz, wo er bei der Sanitätskompanie 246 als Gefreiter infolge seiner schweren Verwundungen im Lazarett lag. Die Leiche wurde später nach Bach überführt und liegt jetzt auf dem Friedhof daselbst begraben. 
79 Steup, Hermann (KIA)  17 Mrz 1896  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   10 Nov 1916  Verdun, Lothringen, Frankreich   Kanonier Hermann Steup diente in der 1. Batterie des Ers. Batl. des Badischen Fußartillerieregiment Nr. 14.
Er stand als Artillerist im ersten Weltkrieg (1914/18) im Felde und starb am 10.11.1916. Ein Rückenschuß hatte seinem jugendlichen Leben bei der Belagerung von Verdun ein rasches Ziel gesetzt. 
80 Steup, Hermann (KIA)  06 Feb 1899  Cramberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   5 Mai 1918  Ostricourt, Hauts-de-France, Frankreich   Kanonier Hermann Steup fiel gleich beim ersten Ausrücken ins Feld am 5. April 1918 bei Ostricourt in Flandern.
Er ruht auf dem Soldatenfriedhof in Lens-Sallaumines (Frankreich).

Endgrablage: Block 1 Grab 150 
81 Steup, Hermann Walter (KIA)  12 Jul 1909  Höhn, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   13 Mrz 1945  WW2, Ostfront   Hermann Walter Steup kämpfte als Infanterist an der Ostfront und wird vermisst. Seine letzte Nachricht datierte vom 21. Januar 1945 aus Gumbinnen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Marienberg vom 14. Oktober 1949 wurde er für tot erklärt und als Zeitpunkt des Todes der 13. März 1945 festgestellt. 
82 Steup, Johann Theis (KIA)  18 Mai 1794  Hardt, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   22 Jul 1815  Gent, Flandern, Belgien   Jäger Johann Theis Steup zog im Jahr 1815 als Freiwilliger nach den Niederlanden, erhielt in der Schlacht bei Quatre-Bras einen Schuß in den Unterleib, kam zu Gand (Gent) in das Hospital, in dem er an der Verwundung starb. 
83 Steup, Johann Theis (KIA)  12 Jun 1785  Bach, Nisterau, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   4 Aug 1813  Düsseldorf, NRW, GER   Johann Theis Steup war Soldat in der Bergischen Lanciers-Compagnie (Lanzenreiter, Ulan) und starb am 4.8.1813 im Militär-Spital zu Düsseldorf. Sein Name ist auf dem Waterloo-Denkmal zu Wiesbaden verzeichnet. 
84 Steup, Karl (KIA)  23 Apr 1913  Hardt, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   23 Mrz 1945  WW2, Ostfront   Karl Steup wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Nach den vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch in Moshajsk. 
85 Steup, Karl Adolf (KIA)  29 Mai 1891  Hof, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   9 Jun 1918  WW1, Westfront   Stand im ersten Weltkrieg bei der 6. Komp. des Inf.-Regiments Nr. 87 im Felde und fiel am 9. Juni 1918 an einer im Westen erhaltenen Verwundung. 
86 Steup, Karl Wilhelm (KIA)  15 Feb 1877  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   14 Jul 1916  WW1, Westfront   Garde-Füselier Karl Wilhelm Steup diente im Lehr Infanterie-Regiment und wird seit dem 14. Juli 1916 vermisst.

1819 wurde das Infanterie-Bataillon Lehr für die Preußische Armee erhoben. 1914 war es Teil des Garde-Korps und garnisonierte in Potsdam. Mit der Mobilisierung der deutschen Armee am 2. August 1914 wurde das Infanterie-Bataillon Lehr als Infanterie-Regiment Lehr zur Regimentsstärke ausgebaut.

Im Juli 1916 kämpfte das Lehr Infanterie-Regiment an der Westfront in der Schlacht an der Somme. 
87 Steup, Louis Emil (KIA)  31 Jan 1906  Frankfurt/Main, Hessen, GER   18 Nov 1944  Kiew, Ukraine   Oberkanonier Emil Steup kämpfte an der Ostfront unter anderem bei einer Artillerie-Beobachtungsabteilung in Rumänien (Jassy). Seit 18. November 1944 wird er vermisst. Der Volksbund vermutet sein Grab in der Umgebung von Kiew, Ukraine, 
88 Steup, Otto (KIA)  6 Okt 1912  Fehl-Ritzhausen, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   Dez 1942  Stalingrad (heute Wolgograd), Oblast Wolgograd, Russland   Panzerjäger Otto Steup wurde am 19. Mai 1942 zur Wehrmacht eingezogen und wird seit den Kämpfen um Stalingrad Ende Dezember 1942 vermißt.
Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat die Personalien der Stalingrad-Vermissten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka bei Wolgograd dokumentiert. Auf 107 Granitwürfeln mit einer Kantenlänge von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern sind in alphabetischer Reihenfolge 103 234 Namen eingraviert.

Der Name Otto Steup ist auf dem Würfel 90, Platte 14 verzeichnet.  
89 Steup, Otto (KIA)  23 Mai 1916  Hardt, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   30 Jan 1942  WW2, Ostfront   Unteroffizier Otto Steup (Erkennungsmarke -22-) kämpfte in der 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 256 der 112. Infanterie-Division, übersteht schwerste Kämpfe im Raum Bolchow und fällt am 30. Januar 1942. Er war Inhaber des EK II und besaß außerdem die Ostmedaille und das Sturmabzeichen. 
90 Steup, Otto August (KIA)  18. August 1840  Elberfeld, Wuppertal, NRW, GER   1870  Deutsch-Französischer Krieg 1870/71   Zahlmeister, starb im Feldzug 1870/71 an den Folgen einer Typhus-Erkrankung. 
91 Steup, Otto Karl (KIA)  31 Dez 1920  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   24 Dez 1942  Stalingrad (heute Wolgograd), Oblast Wolgograd, Russland   Gefreiter Otto Karl Steup konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten zum Sammelfriedhof Rossoschka nicht geborgen werden.
Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.  
92 Steup, Otto Ludwig (KIA)  21 Jul 1888  Köln, NRW, GER   25 Aug 1918  Bapaume, Nord-Pas-de-Calais, Frankreich   Leutnant Otto Ludwig Steup liegt auf dem Ehrenfriedhof Rumaucourt in Frankreich begraben. Das Einzelgrab trägt die Nummer 1631. 
93 Steup, Paul (KIA)  18 Sep 1903  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   Feb 1945  Kornewo (ehem. Zinten), Oblast Kaliningrad, Russland   Obergefreiter Paul Steup fiel im Februar 1945 bei Zinthen in Ostpreußen. Er wurde noch nicht auf einen Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen von Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Sein Grab befindet sich noch in Kornewo. 
94 Steup, Paul (KIA)  3 Okt 1919  Lutherstadt Eisleben, Kreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt, GER   18 Dez 1941  Ramenje, Oblast Moskau, Russland   Gefreiter Paul Steup (Erkennungsmarke -1438-) kämpfte in der 6. Kompanie des Infanterieregiments 53 in der 14. Infanterie-Division (motorisiert) und ist am 18. Dezember 1941 um 17:30 Uhr im Feldlazarett 181 (mot.) der 81. Infanterie-Division in Ramenje, Oblast Moskau, Russland an einem Lungendurchschuß, verursacht durch ein Infanteriegeschoß, gefallen.
Er wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt. 
95 Steup, Paul Karl Wilhelm (KIA)  27 Jul 1921  Nister, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   13 Mrz 1945  Groß Kleschkau, Kreis Danziger Höhe, Pommern, Polen   Obergefreiter (UA) Paul Karl Wilhelm Steup diente in einem Artillerie-Regiment und fiel am 13.3.1945 bei Großkleschkau in der Nähe von Danzig. Er wurde noch nicht auf einen Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen von Umbettungsarbeiten noch nicht geborgen werden.
Sein Grab befindet sich noch in Kleszczewo (Polen). 
96 Steup, Richard (KIA)  13 Feb 1923  n.n.   1 Jan 1945  Soldatenfriedhof Kursk-Besedino, Oblast Kursk, Russland   Richard wird im Raum Kursk vermisst. In dem Gedenkbuch des Friedhofes Kursk - Besedino sind Namen und die persönlichen Daten von ihm verzeichnet. 
97 Steup, Rudi (KIA)  6 Okt 1922  Prenzlau, Kreis Uckermark, Brandenburg, GER   1 Jan 1943  Stalingrad (heute Wolgograd), Oblast Wolgograd, Russland   Rudi Steup wird seit 1. Januar 1943 vermißt. Alle Stalingrad-Vermissten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka bei Wolgograd dokumentiert. Auf 107 Granitwürfeln mit einer Kantenlänge von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern sind in alphabetischer Reihenfolge 103 234 Namen eingraviert.
Der Name Rudi Steup ist auf dem Würfel 90, Platte 14 verzeichnet. 
98 Steup, Rudolf (KIA)  17 Jan 1909  Cronenberg, Wuppertal, NRW, GER   12 Nov 1944  WW2, Ostfront, Sturi, Lettland   Obergefreiter Rudolf Steup verstarb am 12. November 1944 auf dem Hauptverbandplatz der Sanko 2/215 mot in Sturi, Lettland.
Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Saldus (Frauenburg), Lettland.

Endgrablage: Block D Reihe 26 Grab 811
 
99 Steup, Rudolf Ernst jr. (KIA)  10 Mai 1886  Northeim, Kreis Northeim, Niedersachsen, GER   15 Jun 1915  Lowicz, Lodz, Polen   Oberleutnant Ernst Rudolph Steup war Regiments-Adjutant des Res.-Inf.-Regts. Nr. 48. Am 12.6.1915, nachmittags 2 Uhr, wurde er auf der Gefechtsstelle des Regiments bei Zakrzew (an der Sucha) durch Schrapnellschuß am Kopf verwundet. Man brachte ihn bewußtlos in das Lazarett nach Lowicz, wo er am 15.6.1915 an seiner Verwundung starb. Am 17. Juni, nachmittags, wurde er auf dem dortigen Friedhof beerdigt.
Am 26. Juni 1915 berichtet der "Hannoversche Kurier" über die Verleihung des Eisernen Kreuzes erster Klasse an Rudolf Ernst. 
100 Steup, Theodor (KIA)  01 Sep 1888  Bad Marienberg, Westerwald, Rheinland-Pfalz, GER   14 Mrz 1920  Essen, NRW, GER   Theodor Steup starb in Essen am 14. März 1920 kurz nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft. 


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